04.05.2008 DM 2008

Offene Deutsche Meisterschaften für
Organtransplantierte und Dialysepatienten
Marktoberdorf , 1. bis 4. Mai 2008

Am langen Wochenende vom 1.5. - 4.5.2008 fand die DM der Organtransplantierte und Dialysepatienten in Marktoberdorf statt. 120 Aktive kämpften um den Meistertitel in Disziplinen wie Schwimmen, Radfahren, Minimarathon oder in Hallensportarten wie Badminton, Tischtennis oder Volleyball um den Meistertietel.

Die Sportler zwischen 16 und über 70 Jahren gaben ihr bestes und brauchten sich mit Ihren Leistungen nicht hinter „gesunden Sportlern“ verstecken.

Zur Abschlussveranstaltung war dann noch der ehm. Finanzminister Dr. Theo Waigel, der auch die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernahm, anwesend. Theo Waigel lobte die Veranstaltung und die Leistungen der Athleten.

11.03.2008 DSO News

Organspendezahlen in Bayern auf neuem Höchststand

Frankfurt/Main, 11. März 2008. Die Organspendezahlen in Bayern haben mit einer Steigerung von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einen neuen Höchststand erreicht. Bundesweit gesehen liegt der Freistaat mit 18 realisierten Spendern pro Million Einwohner über dem ebenfalls gestiegenen Durchschnitt von 16 Organspenden. „Dieses positive Ergebnis konnte nur das Engagement aller beteiligten Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern und unserer Partner aus Politik und Gesundheitswesen erreicht werden. Es ist für uns alle Motivation und Ansporn auch in den nächsten Jahren die Organspende zum Wohle der 12.000 Wartelistenpatienten in enger Zusammenarbeit zu steigern“, kommentierte Dr. Detlef Bösebeck, Geschäftsführender Arzt der Region Bayern der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), die positive Entwicklung.

Weitere Zahlen und Informationen finden sich im aktuellen Jahresbericht 2007 der DSO-Region Bayern. Der regionale Jahresbericht bietet detaillierte statistische Daten zur Entwicklung der Organspende in Bayern und informiert über die Zusammenarbeit zwischen der DSO als Koordinierungsstelle für Organspende und den ansässigen Krankenhäusern.

Der regionale Jahresbericht der Region Bayern ist ab sofort unter Tel.: 089/70 09 61 20 (Organisationszentrale München) oder per E-Mail: bayern@dso.de zu bestellen und als Download unter www.dso.de verfügbar.



Organspendenzahlen in Baden-Württemberg bleiben auf hohem Niveau

Frankfurt/Main, 11. März 2008. Die Anzahl der Organspenden in Baden-Württemberg in 2007 ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Deutliche Veränderungen gab es in der erhöhten Zahl der Konsilanforderungen durch Krankenhäuser ohne Neurologie oder Neurotraumatologie, die vielerorts durch die Etablierung eines Transplantationsbeauftragten erreicht wurde. Eine weitere bedeutsame Akzentuierung erhielt das Thema Organspende durch die Landesregierung, die im Gesundheitsforum Baden-Württemberg die wichtigsten Akteure im Gesundheitswesen zu einem „Aktionsbündnis Organspende“ zusammengeführt hat. „Das Jahr 2007 war insgesamt ein positives Jahr für die Organspende bundesweit“, beurteilte Prof. Dr. Werner Lauchart, Geschäftsführender Arzt der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) in Baden-Württemberg, die regionalen und bundesweiten Ergebnisse.

Weitere Zahlen und Informationen finden sich im aktuellen Jahresbericht 2007 der DSO-Region Baden-Württemberg. Der regionale Jahresbericht bietet detaillierte statistische Daten zur Entwicklung der Organspende in Baden-Württemberg und informiert über die Zusammenarbeit zwischen der DSO als Koordinierungsstelle für Organspende und den ansässigen Krankenhäusern. 

Der regionale Jahresbericht der Region Baden-Württemberg ist ab sofort unter
Tel.: 069/ 677 328 5000 (Organisationszentrale Stuttgart) oder per E-Mail: bw@dso.de zu bestellen und als Download unter www.dso.de verfügbar.

 


Aufwärtstrend der Organspendezahlen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland

Frankfurt/Main, 11. März 2008. Die Zahl der realisierten Organspenden in der Region Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) ist 2007 im Vergleich zu den beiden Vorjahren deutlich angestiegen. Privatdozent Dr. Dietmar Mauer, Geschäftsführender Arzt der Region Mitte der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), sieht dieses gute Ergebnis in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern und in den vielfältigen Projekten zur Verbesserung der Angehörigenbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit in der Region begründet. „In diesem Miteinander sollten wir weiterarbeiten, denn auch 2008 gilt es, das gute Ergebnis von 2007 kontinuierlich zu verbessern“, sagte Mauer zu den Zielen des laufenden Jahres. 

Weitere Zahlen und Informationen finden sich im aktuellen Jahresbericht 2007 der DSO-Region Mitte. Der regionale Jahresbericht bietet detaillierte statistische Daten zur Entwicklung der Organspende in den drei Bundesländern und informiert über die Zusammenarbeit zwischen der DSO als Koordinierungsstelle für Organspende und den ansässigen Krankenhäusern. 

Der regionale Jahresbericht der Region Mitte ist ab sofort unter Tel.: 06131/62 73 60 (Organisationszentrale Mainz) oder per E-Mail unter mitte@dso.de zu bestellen und als Download unter www.dso.de verfügbar.

 


Organspendezahlen in der DSO-Region Nord bleiben auf hohem Niveau 

Frankfurt/Main, 11. März 2008. Der bundesweite Aufwärtstrend von mehr Organspenden schlägt sich auch in der Region Nord (Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen) nieder. Im Vergleich zum Mittel der Jahre 2004 bis 2006 liegt die Zahl der durchgeführten Organspenden um 6,7 Prozent höher. „Ohne das unermüdliche Engagement und die vielfältigen Aktivitäten aller Partner aus den Krankenhäusern, Transplantationszentren, Gesundheitsministerien und -senaten, Ärztekammern, Krankenhausgesellschaften, Krankenkassen und Patientenverbänden wäre die positive Entwicklung der letzten Jahre nicht möglich gewesen“, bedankte sich Privatdozent Dr. Nils Frühauf, Geschäftsführender Arzt der Region Nord der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) für die Zusammenarbeit. Besonderer Dank gelte aber vor allem den Organspendern und ihren Angehörigen für ihre beispielhafte Hilfsbereitschaft, betonte der Transplantationsmediziner. 

Weitere Zahlen und Informationen finden sich im aktuellen Jahresbericht 2007 der DSO-Region Nord. Der regionale Jahresbericht bietet detaillierte statistische Daten zur Entwicklung der Organspende in den vier Bundesländern und informiert über die Zusammenarbeit zwischen der DSO als Koordinierungsstelle für Organspende und den ansässigen Krankenhäusern. 

Der regionale Jahresbericht der Region Nord ist ab sofort unter Tel.: 0511/55 55 30 (Organisationszentrale Hannover) oder per E-Mail: nord@dso.de zu bestellen und als Download unter www.dso.de verfügbar.

 


Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind auch 2007 führend in der Organspende

Frankfurt/Main, 11. März 2008. Zum wiederholten Male hat die Region Nord-Ost (Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern) ihre Spitzenposition mit der bundesweit höchsten Anzahl von Organspenden verteidigt. Wie bereits in den Vorjahren liegt sie mit
19,7 Spenden pro eine Million Einwohner deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 16,0. „Dieser Erfolg ist dem großen Engagement aller an der Organspende Beteiligten zu verdanken, die sich in partnerschaftlicher und kollegialer Arbeitsteilung in den Bereichen Spendererkennung und -meldung, Hirntoddiagnostik, organerhaltende Spenderbehandlung, organbezogene Diagnostik und Organentnahme engagiert haben“, betonte Dr. Claus Wesslau, Geschäftsführender Arzt der Region Nord-Ost der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO).
 

Weitere Zahlen und Informationen finden sich im aktuellen Jahresbericht 2007 der DSO-Region Nord-Ost. Der regionale Jahresbericht bietet detaillierte statistische Daten zur Entwicklung der Organspende in den drei Bundesländern und informiert über die Zusammenarbeit zwischen der DSO als Koordinierungsstelle für Organspende und den ansässigen Krankenhäusern. 

Der regionale Jahresbericht der Region Nord-Ost ist ab sofort unter Tel.: 030/346 70 40 (Organisationszentrale Berlin) oder E-Mail: nord-ost@dso.de zu bestellen und als Download unter www.dso.de verfügbar.

 


Zum dritten Mal in Folge Steigerung der Organspendezahlen in Nordrhein-Westfalen 

Frankfurt/Main, 11. März 2008. Die Anzahl der Organspenden in Nordrhein-Westfalen hat sich im Jahr 2007 nochmals um 10,6 Prozent gesteigert. Mit insgesamt 239 Organspenden und 760 Transplantaten zur Behandlung schwerkranker Patienten wurde die positive Entwicklung der letzten Jahre fortgesetzt. „Das Ergebnis spricht für sich“, kommentierte Dr. Ulrike Wirges, Geschäftsführende Ärztin der Region Nordrhein-Westfalen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) die Zusammenarbeit mit allen Partnern aus den Bereichen Gesundheit und Politik. Damit der Trend weiter anhält, unterstützen tatkräftige Förderer wie Minister Karl-Josef Laumann und die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe die Gemeinschaftsaufgabe Organspende durch verschiedene Initiativen wie die Einführung einer zertifizierten Fortbildung für Transplantationsbeauftragte. 

Weitere Zahlen und Informationen finden sich im aktuellen Jahresbericht 2007 der DSO-Region Nordrhein-Westfalen. Der regionale Jahresbericht bietet detaillierte statistische Daten zur Entwicklung der Organspende in Nordrhein-Westfalen und informiert über die Zusammenarbeit zwischen der DSO als Koordinierungsstelle für Organspende und den ansässigen Krankenhäusern. 

Der regionale Jahresbericht der Region Nordrhein-Westfalen ist ab sofort unter
Tel.: 0201/170 37 0 (Organisationszentrale Essen) oder per E-Mail: nrw@dso.de zu bestellen und als Download unter www.dso.de verfügbar.

 


Positiver Trend der Organspende in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen setzt sich 2007 weiter fort 

Frankfurt/Main, 11. März 2008. Der positive Trend der Organspendesituation in der Region Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) hat sich im Jahr 2007 fortgesetzt. Mit 19,1 Organspendern pro eine Million Einwohner hat die Region den Bundesdurchschnitt von 16,0 deutlich überschritten. „Neben der kontinuierlichen Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern, versucht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) durch die Weiterentwicklung interner Strukturen den Organspendeprozess voranzubringen“, erläuterte Dr. Christa Wachsmuth, Geschäftsführende Ärztin der Region Ost der DSO, das Vorgehen mit dem das erreichte Niveau gehalten werden soll. Daneben sei die Aufklärung der Bevölkerung eine weitere wichtige Aufgabe, der die Region auch zukünftig durch Projekte wie der Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien entsprechen möchte. 

Weitere Zahlen und Informationen finden sich im aktuellen Jahresbericht 2007 der DSO-Region Ost. Der regionale Jahresbericht bietet detaillierte statistische Daten zur Entwicklung der Organspende in den drei Bundesländern und informiert über die Zusammenarbeit zwischen der DSO als Koordinierungsstelle für Organspende und den regionalen Krankenhäusern. 

Der regionale Jahresbericht der Region Ost ist ab sofort unter Tel.: 0341/52 55 76 60 (Organisationszentrale Leipzig) oder per E-Mail: ost@dso.de zu bestellen und als Download unter www.dso.de verfügbar.

 


 

Absenderinformationen:
DSO
DEUTSCHE STIFTUNG
ORGANTRANSPLANTATION

Petra Schmidt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hauptverwaltung
Deutschherrnufer 52
60594 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (69) 677 328 - 9412
PC-Fax: +49 (69) 677 328 - 89412
Fax: +49 (69) 677 328 - 9409

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Internet: www.dso.de

20.01.2008 DSO News

Jürgen Vogel unterstützt Schulprojekt zur Organspende in Bayern

In diesem Jahr startet bereits zum siebten Mal die Informationsreihe „Schulen in die Transplantationszentren“, ein Gemeinschaftsprojekt des Bayerischen Sozialministeriums, der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, des Klinikums der Universität München (LMU), Campus Großhadern, und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Region Bayern. Zum Auftakt werden der Verein Junge Helden zusammen mit dem Schauspieler Jürgen Vogel mit rund 100 Schülerinnen und Schülern über die Organspende diskutieren. „Man kann sich nicht früh genug mit dem Thema auseinandersetzen!“, begründete Vogel sein Engagement.

Die Aktion „Schulen in die Transplantationszentren“ wendet sich an Schüler der Oberstufenklassen bayerischer Gymnasien. Die Schüler erhalten einen umfassenden Einblick in die rechtlichen, medizinischen und ethischen Gesichtspunkte der Organspende und Transplantation und diskutieren mit einem Transplantierten über seine Erfahrungen. „Gerade junge Menschen stehen dem Thema Organspende sehr aufgeschlossen gegenüber und stoßen auch entsprechende Diskussionen in ihren Familien an. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit dieser Aktion bereits mehr als 2.000 Schüler erreicht haben“, betonte Bayerns Sozialstaatssekretärin Melanie Huml. 

 

„Uns ist es wichtig, durch eine allgemeinverständliche Darstellung der medizinischen Hintergründe, Ängste zu nehmen, bevor sie entstehen“, kommentierte Dr. Helmut Arbogast stellvertretend den Einsatz der Transplantationsmediziner des Klinikums der Universität München, die abwechselnd als Referenten des Projekts tätig sind.  

Weiteres Ziel der monatlichen Informationsveranstaltung sei es, nicht nur die Schüler, sondern auch deren Eltern und Familien auf das Thema Organspende aufmerksam zu machen, erklärte Dr. Detlef Bösebeck, Geschäftsführender Arzt der DSO-Region Bayern.  

Der Verein Junge Helden, neben Jürgen Vogel vertreten durch Claudia Kotter, Dr. Dominic Pförringer und den VIVA-Moderator Klaas Heufer-Umlauf, unterstützt das Schulprojekt zum ersten Mal in diesem Jahr. „Organspende betrifft uns alle, wir versuchen aufzuklären, damit der Einzelne nicht unvorbereitet ist, wenn die Situation in aktiver oder passiver Form auf ihn zukommt. Es ist an jedem von uns, sein Wissen zu diesem Thema sowohl aktiv zu erweitern als auch weiterzugeben. Nur so kann eine breit informierte Gesellschaft genügend potentielle Spender für all die wirklich vital bedrohten Empfänger offerieren“, schloss Dr. Pförringer die Runde zur Organspende ab. 

Das Gemeinschaftsprojekt hat durch die Verleihung des Preises zur Förderung der Organspende auf der Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft im Jahr 2005 in Rostock bereits überregionale Anerkennung erhalten. Im Jahr 2008 sind weitere acht Informationsveranstaltungen in München geplant.

 

Ansprechpartner bei der DSO 

Alexandra Hesse, Leiterin Krankenhaus-Kommunikation 

Deutsche Stiftung Organtransplantation, Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main, 

Tel.: 069/677 328-9420, Fax: 069/677 328-9409, E-Mail: kh-info@dso.de

 

Dr. med. Detlef Bösebeck, Geschäftsführender Arzt der Region Bayern, 

Deutsche Stiftung Organtransplantation, Marchioninistraße 15, 81377 München, 

Tel.: 089/7009 61-20, Fax: 089/7009 61-30, E-Mail: bayern@dso.de

 

Ansprechpartner im Bayerischen Sozialministerium 

Bernhard Seidenath, Leiter Pressereferat, 

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Winzererstraße 9, 80797 München, 

Tel.: 089/1261-1577 oder -1477, Fax: 089/1261-2078, E-Mail: presse@stmas.bayern.de

 

Ansprechpartner im Klinikum der Universität München 

Philipp Kreßirer, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Klinikum der Universität München, Lindwurmstr. 2a, 80337 München

Tel.: 089 / 5160 – 8070, Fax 089 / 5160 – 8072, E-Mail: philipp.kressirer@med.uni-muenchen.de

 

Ansprechpartner beim Verein Junge Helden  

Annika Auer, Junge Helden e. V. 

Tel.: 0177/274 7680 

E-Mail: info@junge-helden.org

17.01.2008 DSO News

Organspendezahlen 2007 auf bisher höchstem Niveau
Erstmals 16 Spender pro eine Million Einwohner in Deutschland

Frankfurt am Main, 17. Januar 2008. Im vergangenen Jahr hat die Organspende in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. 1.313* Menschen haben nach ihrem Tod anderen Menschen mit einer Organspende geholfen, das sind 4,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor (2006: 1.259). Im Vergleich der letzten vier Jahre ist damit die Zahl der Organspender in Deutschland um über 21 Prozent gestiegen. Bezogen auf die Einwohnerzahl liegt der Bundesdurchschnitt in 2007 erstmals bei einer Quote von 16 Spendern pro eine Million Einwohner. „Unser aufrichtiger Dank gilt allen Spendern und ihren Angehörigen, die durch ihre Entscheidung für Organspende anderen Menschen die Chance auf ein neues Leben geschenkt haben“, erklärt Professor Dr. Günter Kirste, medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Insgesamt wurden der internationalen Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) 4.139 Organe aus Deutschland für Wartelisten-Patienten aus dem ET-Verbund zur Verfügung gestellt (2006: 3.925). Durch die Zunahme der Organspenden erhöhte sich auch die Zahl der bundesweit durchgeführten Transplantationen von 4.031 auf 4.250, was einer Steigerung von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

„Diese erneute Steigerung wäre ohne die intensive Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern und unseren Partnern aus der Politik und dem Gesundheitswesen nicht möglich gewesen“, betont Dr. Thomas Beck, kaufmännischer Vorstand der DSO. Insbesondere die Ministerien hätten im vergangenen Jahr die Organspende durch zahlreiche Kampagnen und öffentliche Veranstaltungen auf Bundes- wie auf Länderebene vorbildlich und mit außergewöhnlichem Engagement unterstützt, so Beck.

Auch wenn in Deutschland in den vergangenen Jahren die Zahl der Organspenden kontinuierlich gestiegen ist, kann immer noch nicht allen Patienten geholfen werden. Rund 12.000 schwer kranke Menschen hoffen auf eine lebensrettende Transplantation. Nach wie vor sterben im Durchschnitt an jedem Tag drei Patienten auf der Warteliste, weil für sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan zur Verfügung steht. Vor diesem Hintergrund plädiert Professor Dr. Günter Kirste für mehr Aufklärung in der Bevölkerung. „Wenn jeder bereit ist und jeder mitmacht, kann allen geholfen werden“, lautet das einfache Fazit des Mediziners. Schließlich könne jeder in die Situation geraten, aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit auf eine Transplantation angewiesen zu sein. Zu viele Menschen hätten sich bisher noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt, so Kirste. In enger Zusammenarbeit mit ihren Partnern setze die bundesweite Koordinierungsstelle auch weiterhin alles daran, die Gemeinschaftsaufgabe Organspende zu fördern und damit den Patienten auf der Warteliste die lebensrettende Transplantation zu ermöglichen.

* alle Zahlen aus dem Jahr 2007 sind vorläufige Zahlen

Die Jahresergebnisse 2006 / 2007 der einzelnen DSO-Regionen sind in der beigefügten Übersicht dargestellt oder unter www.dso.de im Pressebereich abrufbar.

Ansprechpartnerinnen:

Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation
Nadine Körner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Stiftung Organtransplantation
Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069/677 328-9400 oder -9411, Fax: 069/677 328-9409
E-Mail: presse@dso.de, Internet: www.dso.de

17.12.2007 DSO News

DSO stellt klar:

 

Privatpatienten bei Organtransplantationen nicht bevorzugt

 

Kölner Studie basiert auf fehlerhaften Daten - nicht-medizinische Kriterien spielen keine Rolle bei Organvergabe

 

Frankfurt am Main, den 17.12.2007. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) weist den Vorwurf des SPD-Gesundheitsexperten Prof. Dr. Karl Lauterbach und des SPD-Abgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg entschieden zurück, nach der Privatpatienten bei der Organvergabe angeblich bevorzugt würden. Prof. Dr. Günter Kirste, medizinischer Vorstand der DSO, kritisiert die unverantwortliche Vorgehensweise, aufgrund einer falschen Datenbasis ungeprüft Fehlinterpretationen zu verbreiten und damit die Menschen zu verunsichern. Er wirft den beiden Politikern vor, sich auf Kosten der Patienten auf der Warteliste in der Öffentlichkeit zu profilieren, anstatt mit der DSO und anderen Institutionen um eine sachliche Aufklärung bemüht zu sein.

 

Aufgrund eigener nachprüfbarer Datenanalysen, die sich ausschließlich auf die Abrechnung der Transplantationen nach postmortaler Spende mit den Krankenkassen beziehen, kommt die DSO zu ganz anderen Ergebnissen. In den Jahren 2004 bis 2007 liegt danach der Anteil der Privatversicherten jeweils knapp unter dem Marktanteil der Privaten Krankenversicherungen von rund 10 Prozent. Die Selbstzahler wurden dabei in die Rubrik der Privatversicherten gerechnet. Den höchsten Prozentsatz an Privatversicherten gab es mit 9,2 Prozent im Jahr 2004 und den niedrigsten von 7,5 Prozent in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres. Die Jahre 2005 und 2006 liegen bei einem Anteil von rund 8,2 Prozent.

 

Die Studie des Kölner Instituts für Gesundheitsökonomie der Universität Köln basiert auf Zahlen der Transplantationszentren, die die DSO auf ihrer Internetseite publiziert hatte. Nachdem die ersten Vorwürfe aufgrund der Zahlen in den veröffentlichten Berichten der Transplantationskliniken laut wurden, hatte die DSO gemeinsam mit Eurotransplant und den Kliniken umgehend die Zahlen überprüft und festgestellt, dass die Daten aufgrund der unterschiedlichen Zuordnungen in Privat- und Kassenpatienten nicht valide sind. Wie sich herausstellte, wurden insbesondere Patienten mit privater Zusatzleistung und Rentner zum Teil bei den Privatversicherten eingeordnet.

 

Unverständlich ist den DSO-Vorständen, dass immer noch mit diesen offensichtlich falschen Daten argumentiert wird. In diesem Zusammenhang erklärt Dr. Thomas Beck, kaufmännischer Vorstand der DSO, dass die Stiftung zwar für die Veröffentlichung der Berichte aus den Transplantationszentren verantwortlich sei, deren Richtigkeit jedoch nicht überprüfen könne. Die Berichtspflicht sei im Transplantationsgesetz nach § 11 festgelegt. Allerdings gebe es bis dato keine näheren Definitionen zum Versichertenstatus. Gemeinsam mit ihren Vertragspartnern, den Spitzenverbänden der Krankenkassen, der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft erarbeite die DSO zurzeit eine genaue Definition zur Einordnung der Versicherten. „Wir müssen zukünftig eine vergleichbare Datenbasis aller Kliniken haben, damit einerseits Fehlinterpretationen vorgebeugt wird und andererseits eine genaue Prüfung der Entwicklung möglich ist“, so Beck.

 

Die Koordinierungsstelle kritisiert die Behauptungen und Forderungen der SPD-Politiker aufs Schärfste und wirft ihnen vor, die Organspendebereitschaft mit ihren Fehlinterpretationen und absurden Forderungen nachhaltig zu beschädigen. „12.000 Menschen warten auf ein lebensrettendes Organ, drei davon sterben täglich, weil es nicht genügend Organspenden gibt. Anstatt falsche Behauptungen zu verbreiten, sollten wir gemeinsam durch mehr Aufklärung und mehr Transparenz die Spendebereitschaft innerhalb der Bevölkerung erhöhen“, so Kirste.

 

Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für die Organspende. Sie stimmt die Zusammenarbeit zwischen den rund 1.400 Krankenhäusern und 50 Transplantationszentren in Deutschland ab. Derzeit warten in Deutschland etwa 12.000 Menschen auf ein neues Organ. Jährlich können nur rund 4.000 Transplantationen durchgeführt werden, da es zuwenig Spenderorgane gibt.

 

Ansprechpartnerinnen:

Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation

Nadine Körner, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Stiftung Organtransplantation

Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069/677 328-9400 oder -9411, Fax: 069/677 328-9409,

E-Mail: presse@dso.de, Internet: www.dso.de

03.12.2007 DSO News

DSO schlägt Alarm:

Bundestagsabgeordneter fordert gesetzwidriges Verhalten

Nicht-medizinische Kriterien dürfen keine Rolle bei Organvergabe spielen

Frankfurt am Main, den 03.12.2007. In der skurrilen Forderung des SPD-Abgeordneten Wolfgang Wodarg, die Organspenden von gesetzlich Versicherten auch nur dieser Versichertengruppe zukommen zu lassen, sieht die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) eine Aufforderung zum Verstoß gegen das Transplantationsgesetz, das eine Chancengleichheit für alle Patienten vorsieht. Die Verteilung der Spenderorgane geschieht durch die niederländische Stiftung Eurotransplant nach den strengen medizinischen Kriterien Dringlichkeit und Erfolgsaussicht.

Der DSO-Vorstand kritisiert die Forderung Wodargs aufs Schärfste und wirft ihm vor, die Organspendebereitschaft mit seinen Fehlinterpretationen und absurden Forderungen nachhaltig zu beschädigen. „12.000 Menschen warten auf ein lebensrettendes Organ, drei davon sterben täglich, weil es nicht genügend Organspenden gibt. Anstatt dem Organmangel mit derart unethischen Vorschlägen zu begegnen, sollten wir durch mehr Aufklärung die Spendebereitschaft innerhalb der Bevölkerung erhöhen. Ein Ausschluss bestimmter Personengruppen von einer Organspende ist ethisch wie moralisch verwerflich. Weder der Versichertenstatus, noch der soziale Status, das Alter, die Religion oder sonstige nicht-medizinische Kriterien dürfen bei der Organverteilung eine Rolle spielen“, so der medizinische Vorstand Prof. Dr. Günter Kirste. Er warnt ausdrücklich davor, eine Diskussion anzufachen, die letztlich in den Ausschluss von Randgruppen bestimmter religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit münden könnte. Gerade ein Arzt sei zur medizinischen Behandlung aller Menschen verpflichtet.

Auch für Wodargs Behauptungen, Privatpatienten würden bei der Transplantation bevorzugt, gibt es laut DSO keinerlei Anhaltspunkte. Die Stiftung weist erneut darauf hin, dass die Anzahl der Transplantationen nach postmortaler Spende für Privatpatienten den eigenen Erhebungen für das Jahr 2005 bei rund acht Prozent liege.


Ansprechpartnerinnen:
Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation
Nadine Körner, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Stiftung Organtransplantation
Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069/677 328-9400 oder -9411, Fax: 069/677 328-9409,
E-Mail: presse@dso.de, Internet: www.dso.de

05.11.2007 DSO News

Mehr Organspender in Hessen

Zahl der Organspender in Hessen bis Ende September um über 20 Prozent gestiegen

Wiesbaden, 05.11.2007. In den ersten neun Monaten dieses Jahres spendeten 64 Menschen in Hessen nach ihrem Tod ihre Organe für die Transplantation. Im Vergleichs-zeitraum des Vorjahres waren es 52 Organspender. Insgesamt konnten 195 Organe an Patientinnen und Patienten auf der Warteliste vermittelt werden, das sind 50 Organe mehr als im Vorjahr. Jeder Organspender hat damit im Durchschnitt drei Menschen die Chance auf ein neues Leben geschenkt.

Alle nach dem Tode in Deutschland gespendeten Organe werden von der Vermittlungsstelle Eurotransplant nach festgelegten medizinischen Kriterien an die Patienten auf der Warteliste vergeben. So erhielten bis Ende September diesen Jahres 137 Menschen in hessischen Transplantationszentren ein neues Organ.

„In Hessen warten etwa 600 Menschen dringend auf eine lebensrettende Transplantation, bundesweit sind es rund 12.000. Ihnen könnte geholfen werden, wenn sich mehr Menschen mit dem Thema Organspende auseinandersetzen würden“, erklärt PD Dr. Dietmar Mauer, Geschäftsführender Arzt der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Region Mitte.

„Den Patienten auf der Warteliste gibt die positive Entwicklung der Organspendezahlen Hoffnung, bald selbst ein neues Organ zu erhalten“, so Dr. Mauer. „Allerdings sind wir noch weit davon entfernt, allen Menschen die notwendige Transplantation ermöglichen zu können.“

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) ist die bundesweite Koordinierungsstelle für die Organspende nach dem Tode. Zur Region Mitte der DSO zählen die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Ansprechpartner:
PD Dr. Dietmar Mauer, Geschäftsführender Arzt der Region Mitte der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Haifa Allee 2, 55128 Mainz

Tel.: 06131/62736-0, Fax: 06131/62736-79, E-Mail: mitte@dso.de

Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation
Deutsche Stiftung Organtransplantation, Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069/677 328-9400 oder -9413 oder -9411, Fax: 069/677 328-9409,

E-Mail: presse@dso.de, Internet: www.dso.de

01.11.2007 Scheckübergabe durch die Berliner Volksbank

Berliner Volksbank

Spende an das Apartment der Sieben Zwerge

Am Donnerstag, 1. November 2007, wurde im "Berliner Volksbank Apartment bei den sieben Zwergen" eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an Kerstin Klee, Vorsitzende des Vereins Transplantationsbegleitung e.V., übergeben.

Die "Apartments bei den sieben Zwergen" ist eine Aktion des ehrenamtlich arbeitenden Vereins Transplantationsbegleitung e.V. In unmittelbarer Nähe des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZ), in der Föhrerstr. 10 in 13353 Berlin, sind Wohnungen entstanden, die Eltern und Patienten zum Selbstkostenpreis angeboten werden. Eltern transplantierter Kinder können so ganz nah bei ihren Kindern sein.

Kerstin Klee, Vorsitzende des Vereins Transplantationsbegleitung: "Diese Aktion ist für die betroffenen Familien einer der wichtigsten nichtmedizinischen Beiträge. Viele Familien begleiten ihre Kinder, um sie täglich in den schwersten Momenten zu unterstützen. Dafür sind sie oft Monate von zu Hause entfernt. Schnell sind hier finanzielle Dimensionen erreicht, die diese Familien zusätzlich belasten."

Das "Apartment bei den sieben Zwergen" von der Berliner Volksbank wurde bereits im April 2005 an betroffene Eltern übergeben. Das Apartment ist liebevoll möbliert und bietet den Eltern eine gemütliche, heimische Umgebung, in die sie sich zurückziehen können. Die Jahresmiete für das "Berliner Volksbank Apartment bei den sieben Zwergen" wird von der größten Genossenschaftsbank Deutschlands gesponsert.

Hier ist die Quelle des Berichtes

29.10.2007 DSO News

40 Jahre Herztransplantation
Allein über 9.000 Herzen in Deutschland verpflanzt

Am 3. Dezember 1967 nahm der südafrikanische Chirurg Christiaan Barnard die weltweit erste Herztransplantation vor. Der 50-jährige Empfänger Louis Washkanski überlebte jedoch nur 18 Tage und starb dann an Lungenentzündung.

Frankfurt am Main, 26. Oktober 2007. Heute ist die Herztransplantation eine etablierte und erfolgreiche Behandlungsmethode für schwer herzkranke Patienten, deren Leben durch andere Maßnahmen nicht zu retten ist. Seit der ersten Herztransplantation in Deutschland im Jahr 1969 wurden bundesweit über 9.000 Herzen verpflanzt. Studien zeigen, dass fünf Jahre nach einer Herztransplantation noch etwa 70 Prozent der übertragenen Herzen zuverlässig im Empfänger schlagen.

Jedoch nicht jeder Patient, der auf eine lebensnotwendige Herztransplantation angewiesen ist, erhält auch ein Organ. Jährlich werden rund 800 Patienten neu auf die Warteliste für eine Herztransplantation aufgenommen. Sie warten dringend auf den lebensrettenden Eingriff. Pro Jahr kann jedoch nur rund 400 Patienten geholfen werden, da nicht genügend Organe für eine Transplantation zur Verfügung stehen. Immer noch sind es zu wenige Menschen, die sich Gedanken über das Thema Organspende machen, eine positive Entscheidung treffen und diese auch in einem Organspendeausweis dokumentieren.

Das Herz ist ein besonderes Organ, denn es besitzt eine starke Symbolkraft. Es klopft vor Freude, bricht vor Schmerz und wird aus Liebe verschenkt. Es steht aber auch für Mitleid und Hilfsbereitschaft. Ein schlagendes Herz ist der Inbegriff des Lebens. Durch die Spende des Herzens nach dem eigenen Tod kann man einem anderen Menschen ein neues Leben schenken.

Alle anderen Organe besitzen nicht die Symbolkraft des Herzens, sind für unser Leben aber nicht weniger wichtig. Wenn Leber, Lunge oder Niere versagen und eine Transplantation die einzige Rettung ist, so wird die Hilfe für die betroffenen Patienten auch hier viel zu oft durch den Mangel an gespendeten Organen verhindert.

Während die Medizin immer rasantere Fortschritte macht, steigt die Zahl der verfügbaren Organe nur langsam. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 3.925 Organe gespendet. Dreimal so viele Menschen warten aber immer noch auf eine lebensrettende Transplantation.

Fünf gute Gründe, um über Organspende nachzudenken:

1. Organspende rettet Leben und ist ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe.

Rund 12.000 Menschen warten derzeit in Deutschland auf ein lebensrettendes Organ, drei davon sterben täglich, weil es nicht genügend Spenderorgane gibt.

2. Mit einer Organspende nach dem eigenen Tod schenkt man im Schnitt drei schwer kranken Menschen die Chance auf ein neues Leben.

3. Die Transplantationsmedizin gehört heute zum Standard der medizinischen Versorgung und ist so erfolgreich, dass die gespendeten Organe über Jahrzehnte hinweg funktionsfähig bleiben und die Empfänger ein fast normales Leben führen können.

4. Organspende geht uns alle an. Jeder von uns kann plötzlich durch eine schwere Krankheit oder durch einen Unfall in die Situation geraten, auf ein neues Organ angewiesen zu sein. In dieser Situation wäre sicher jeder dankbar und würde eine Organspende gerne annehmen.

5. Wer nicht bereit ist, zu Lebzeiten eine eigene Entscheidung zu treffen, bürdet diese Entscheidung seinen Angehörigen auf, die im Falle einer möglichen Organspende gefragt werden. Wenn im Familienkreis nie über das Thema Organspende gesprochen wird, kann man nicht wissen, wie die Angehörigen darüber denken.

Infotelefon Organspende: Antworten auf Fragen rund um die Organspende

Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/ 90 40 400 ist das Infotelefon Organspende montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags bis 16 Uhr erreichbar. Ein qualifiziertes Team beantwortet Fragen zur Organspende und Transplantation. Der Organspendeausweis sowie kostenlose Informationsmaterialien können beim Infotelefon direkt bestellt werden. Dieser Service ist eine gemeinsame Einrichtung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO).

Rund um die Uhr stehen im Internet der Organspendeausweis sowie weitere Informationen zum Download bereit unter: www.organspende-info.de und www.dso.de.

09.10.2007 DSO News

Kongressband der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) erschienen

Frankfurt am Main, 09. Oktober 2007. Der Kongressband zum 3. DSO-Jahreskongress, der vom 31. Mai bis 1. Juni 2007 in Berlin stattfand, ist jetzt erschienen. Er bietet eine detaillierte Übersicht über die rund 30 gehaltenen Fachvorträge der beiden Kongresstage und enthält die Festrede von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zum zehnjährigen Jubiläum des Transplantationsgesetzes.

Entsprechend der Veranstaltungsschwerpunkte fasst die 60-seitige Publikation die Vorträge mit einzelnen Grafiken in drei Kapiteln zusammen. Zur Förderung der Organspende sind die Beiträge von Experten aus Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Polen sowie den USA nachzulesen, die sich in Berlin über erfolgreiche Strategien zur Steigerung der Spenderraten ihrer Länder austauschten.

Der medizinische Schwerpunkt des Kongressbandes liegt auf Maßnahmen zur Verhinderung von Übertragungen maligner Tumore, die aus mehreren Perspektiven dargestellt und in Falldiskussionen beschrieben werden. Mit dem Rück- und Ausblick auf zehn Jahre Transplantationsgesetz beschäftigen sich die Vorträge von Vertretern der Medizin, des Gesundheitswesens, der evangelischen und katholischen Kirche sowie der Selbsthilfeverbände.

Abschließend sind in der Veröffentlichung Zitate von Transplantierten und Angehörigen aufgeführt, die in einer Podiumsdiskussion ihre Situation und Erfahrungen eindrucksvoll schilderten.

Der Kongressband ist ab sofort kostenfrei bestellbar per E-Mail: kh-info@dso.de oder telefonisch unter: 069-677328-9421. Zudem ist er am DSO-Infostand auf der 16. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG) vom 11. bis 13. Oktober 2007 in Mainz erhältlich.

Weitere Informationen zum 3. DSO-Jahreskongress unter www.kongress.dso.de.

08.10.2007 DSO News

Deutsche Stiftung Organtransplantation nach Frankfurt umgezogen

Frankfurt am Main, 08. Oktober 2007. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat zum 08. Oktober 2007 ihren Sitz nach Frankfurt-Sachsenhausen verlegt. Die Stiftung hat das neue Bürogebäude „Solitär 12“ am Mainufer erworben. Damit ist eine langfristige Sicherung des Stiftungsvermögens gewährleistet. Bisher war die DSO in der Emil-von-Behring-Passage in Neu-Isenburg untergebracht. Die EDV-Abteilung befand sich aus Platzgründen in einem anderen, nahe gelegenen Gebäude.

Mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten im Deutschherrnviertel sind alle 85 Mitarbeiter wieder unter einem Dach vereint. Gleichzeitig können dadurch die Aufgabenbereiche effektiver vernetzt und die Arbeitsbedingungen optimiert werden.

Die 1984 gegründete Stiftung ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. Sie hat das Ziel, allen Patientinnen und Patienten auf der Warteliste die notwendige Transplantation zu ermöglichen. Die DSO unterstützt die Krankenhäuser im Organspendeprozess und stimmt die Zusammenarbeit mit der internationalen Vermittlungsstelle für Spenderorgane (Eurotransplant) und den rund 50 Transplantationszentren in Deutschland ab.

Ansprechpartnerinnen:
Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation
Nadine Körner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Neue Kontaktdaten ab 08. Oktober 2007:
Deutsche Stiftung Organtransplantation, Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 677 328 - 9400 oder - 9411; Fax: 069 / 677 328 - 9409, E-Mail: presse@dso.de
Internet: www.dso.de

05.10.2007 MHH News

Weltweit erstmalig: MHH-Chirurgen transplantieren erfolgreich Lunge trotz Blutgruppenunverträglichkeit

 

21-Jährige leidet an Mukoviszidose


Zum ersten Mal haben Chirurgen der Klinik für Herz, Thorax, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) einer Patientin geplant eine Lunge transplantiert, obwohl die Blutgruppen der Empfängerin nicht mit der Blutgruppe des Spenders übereinstimmte. „Wir sind mit dem Ergebnis der Operation sehr zufrieden“, sagt Professor Dr. Martin Strüber, leitender Oberarzt der Klinik für Herz, Thorax, Transplantations- und Gefäßchirurgie, der mit seinem Team die Operation durchgeführt hat. Weltweit ist es das erste Mal, dass eine derartige Transplantation einer Lunge erfolgreich verlaufen ist.

 

Hier der ausführliche Bericht

17.09.2007 Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür
Am 15.09.2007 veranstaltete Simone Artar zusammen mit der Transplantationsbegleitung e.V. einen Tag der offenen Tür auf der Reitanlage Meisenhof bei Kall in der Eifel.

Die Veranstaltung wurde von Simone Artar, ihrer Familie und Freunden für uns organisiert. Grund war der zweite Jahrestag von Janinas Lungentransplantation.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Neben dem Malwettbewerb gab es noch viele andere Aktivitäten. Unter anderen wurden Fahrten mit Quadts, mit dem Trecker, Bogen -Schießen, Hüpfburg und Pony-Reiten angeboten. Es gab ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Squaredance, Countrymusic, der Sängerin Barbara Maaßen und ein Ständchen von Janina mit ihrer Freundin.

Wir konnten zahlreiche Organspendeausweise an den Mann, bzw. Frau bringen.

Ach ja, RTL war auch da.

Alle Einnahmen vom Tag der offenen Tür wurde an die Transplantationsbegleitung als Spende übergeben.

Hier ist der ausführliche Bericht.

Vielen Dank an Simone und ihren vielen Helfern!!! Es war ein gelungenes Event.

09.08.2007 TransDia

Radtour „pro Organspende“ vom 21.07. bis 04.08.2007 von Münster nach Würzburg

Noch immer sterben jeden Tag 3 bis 4 Menschen, weil nicht genügend Organe für Transplantationen gespendet werden. Denn in Deutschland ist die Bereitschaft zur Organspende noch immer sehr gering. Auf der 14-tägigen Radtour „pro Organspende“ hat der Verein TransDia die Öffentlichkeit für das Thema Organspende sensibilisiert und gezeigt, dass die Transplantationsmedizin eine Erfolgsgeschichte ist. Die Aktion „pro Organspende“ wurde von Novartis unterstützt.

Hier steht der gesamte Bericht von Kerstin

07.08.2007 Tag der offen Tür

Tag der offenen Tür auf der Reitanlage Meisenhof

 

Am 15.9.2007 um 11:00 Uhr findet auf der Reitanlage Meisenhof ein Tag der offenen Tür zu Gunsten der Transplantationsbegleitung e.V. statt.

Die Idee stammt von Janina Ewertz, die am 15.9.2005 in Hannover Doppellungen transplantiert wurde. Zu ihrem „2.Geburtstag“ will Janina sich mit dieser Aktion bei allen Beteiligten bedanken, die ihr in dieser schweren Zeit zur Seite standen.

Die gesamte Mitteilung findet ihr >> hier <<

31.07.2007 MHH News
Presseinformation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) vom 31.07.2007:

MHH übernimmt mit Partnern die DSO-G

Gesellschaft für Gewebetransplantationen soll weiterhin gemeinnützig bleiben


Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat gemeinsam mit den Universitätsklinika Leipzig und Dresden von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) die Gemeinnützige Gesellschaft für Gewebetransplantation (DSO-G) gekauft. Sie wird von sofort an unter dem Namen Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH als gemeinnützige Gesellschaft firmieren. "Uns ist es wichtig, dass das Netzwerk, dass die DSO-G in den vergangenen Jahren geschaffen hat, in gemeinnütziger Trägerschaft weitergeführt wird", sagt MHH-Vizepräsident Holger Baumann als Verhandlungspartner auf MHH-Seite. "Damit haben wir den Grundstein für eine optimale Patientenversorgung und für innovative Forschungsansätze auf dem Gebiet der Gewebezüchtung gelegt."

Hintergrund der Neustrukturierung der DSO ist das Gewebegesetz, das in Kürze in Kraft treten wird. Es basiert auf einer Richtlinie der Europäischen Union aus dem Jahr 2004 und wird Produkte aus menschlichen Zellen und Gewebe dem Arzneimittelrecht unterstellen. Auch wenn das Gesetz eine Kommerzialisierung der Gewebespende auszuschließen versucht, will die DSO den Bereich Gewebespende klar von Organspenden trennen und hat daher die Tochtergesellschaft DSO-G zum Verkauf angeboten.

Die DSO-G mit Sitz in Hannover war 1997 gegründet worden, um die Gewebespende in Deutschland nach dem Vorbild der DSO zu koordinieren. "Diese Struktur wollen wir fortführen und so verhindern, dass der Markt für Gewebetransplantationen von kommerziellen Anbietern übernommen wird", betont Holger Baumann. Die MHH und die Universitätsklinika Leipzig und Dresden haben als Konsortium jeweils ein Drittel der DSO-G-Anteile übernommen.

In der Transplantationsmedizin nimmt die Bedeutung von Gewebespenden ständig zu. Schon jetzt werden in Deutschland mehr Gewebe transplantiert als Organe. Zum Einsatz in Kliniken kommen derzeit Augenhornhäute, Herzklappen, Blutgefäße, Knochen, Haut und Leberzellen. Mit dem Exzellenzcluster "Rebirth" zur regenerativen Medizin (Sprecher: Professor Dr. Axel Haverich) und den gerade genehmigten Sonderforschungsbereichen - SFB/Transregio 37 "Mikro- und Nanosysteme in der Medizin - Rekonstruktion biologischer Funktionen" (Sprecher: Professor Haverich) und SFB 738 "Optimierung konventioneller und innovativer Transplantate" (Sprecher: Professor Dr. Michael Manns) - ist die Transplantationsmedizin einer der Schwerpunkte der MHH im Forschung und Klinik.

Weiter Informationen erhalten Sie bei MHH-Vizepräsident Holger Baumann,
Telefon (0511) 532-6031.

Diese Presseinformation und weitere Nachrichten aus der MHH finden Sie auf www.mh-hannover.de

31.07.2007 Unsere Homepage

Wir Ihr bestimmt schon erkannt habt gibt es ein paar Änderungen auf unserer Seite.

  • TX – Voruntersuchungen
    Wir haben versucht dieses Menü dieser Seite etwas übersichtlicher zu gestallten, damit Ihr alle Informationen noch schneller findet.

  • Download
    Hier werden ab sofort alle Dokumente, die wir auf unserer Seite haben als zusammengefasstes Angebot zur Verfügung gestellt.
    Dieses Angebot werden wir weiter ausbbauen.

  • Die Liste
    Hier entsteht ein geschützter Bereich für die Mitglieder „Der TX-Mail“ Mailingliste.
    Die Zugangsdaten werden den Mitgliedern per Mail zu gesendet.

31.07.2007 DSO News

DSO trennt sich von Tochtergesellschaft

Unabhängige Koordination von Organ- und Gewebespende gewährleistet

Neu-Isenburg, den 31. Juli 2007. Kurz vor Inkrafttreten des neuen Gewebegesetzes, das den Umgang mit menschlichen Zellen und Geweben regelt, hat sich die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO), Neu-Isenburg, zum 30. Juli 2007 von ihrer Tochtergesellschaft DSO-G getrennt. Die DSO ist die bundesweite, gemeinnützige Koordinierungsstelle für Organspende. Sie unterstützt die Krankenhäuser im Organspendeprozess und koordiniert die Zusammenarbeit mit der internationalen Vermittlungsstelle für Spenderorgane (Eurotransplant) und den rund 50 Transplantationszentren in Deutschland. Ihre bisherige Tochter DSO-G mit Sitz in Hannover wurde 1997 gegründet, um die Gewebespende in Deutschland nach dem Vorbild der DSO als ebenfalls unabhängige, gemeinnützige Organisation zu koordinieren.

Das Gewebegesetz, das nach Bekanntmachung kurzfristig in Kraft treten wird, basiert auf einer EU-Richtlinie von 2004. Es gibt eine neue Organisationsstruktur für Gewebespenden vor, indem es Produkte aus menschlichen Zellen und Gewebe dem Arzneimittelrecht unterstellt. Auch wenn das Gesetz eine Kommerzialisierung der Gewebespende auszuschließen versucht, wird damit laut DSO eine Trennung zwischen der Organspende als rein nicht kommerzieller Spende im altruistischen Sinne und der Gewebespende notwendig.

Die beiden DSO-Vorstände Prof. Dr. Günter Kirste und Dr. Thomas Beck begrüßen ausdrücklich, dass im neuen Gesetz der Vorrang der Organspende vor der Entnahme einzelner Gewebeteile festgelegt ist. Gleichwohl sind Fragen der Überstellung des Gewebes an einzelne Gewebebanken oder die Zuteilung an Patienten derzeit noch ungeklärt.
Die ehemalige DSO-G wird ab sofort unter dem Namen „Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation mbH“ als gemeinnützige Gesellschaft eines Konsortiums tätig, das aus der Medizinischen Hochschule Hannover und den Uniklinika Leipzig und Dresden besteht. “Entscheidend war für uns, dass das Netzwerk, das unter erheblichem Aufwand in den letzten Jahren aufgebaut wurde, auch weiterhin in gemeinnütziger Trägerschaft fortgeführt wird“, erklärt dazu DSO-Vorstand Beck.

Gleichzeitig ist eine klare Trennung der DSO als Koordinierungsstelle für Organspende von der Tätigkeit einer Institution für Gewebespende gewährleistet. Der Sprecher des neuen Konsortiums, Holger Baumann, erwartet, dass sich zukünftig auch weitere Universitätskliniken und transplantierende Einrichtungen dem Konsortium angliedern. „Damit ist der Grundstein für eine optimale Patientenversorgung gelegt“, so Baumann.


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